Baderegeln:

  • Als Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser gehen!
  • Rufe nie um Hilfe, wenn Du nicht wirklich in Gefahr bist, aber hilf anderen.!
  • Kühle Dich ab, ehe Du ins Wasser gehst, und verlasse das Wasser sofort, wenn Du frierst!
  • Niemals mit vollem oder ganz leerem Magen baden!
  • Nur springen, wenn das Wasser unter Dir tief genug und frei ist!
  • Unbekannte Ufer bergen Gefahren!
  • Meide sumpfige und pflanzendurchwachsene Gewässer!
  • Schiffahrtswege, Buhnen, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen!
  • Überschätze im freien Gewässer nicht Kraft und Können!
  • Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich!
  • Luftmatratze, Autoschlauch und Gummitiere sind im Wasser gefährliches Spielzeug!
  • Schwimmen und Baden an der See ist mit besonderen Gefahren verbunden!
  • Nimm Rücksicht auf andere Badende, besonders auf Kinder!
  • Verunreinige das Wasser nicht und verhalte Dich hygienisch!
  • Trockne Dich nach dem Baden ab und wechsle die Kleidung!
  • Meide zu intensive Sonnenbäder!

Selbsthilfe und Selbstrettung

  • Mache Dich mit den Regeln zur Selbsthilfe im Wasser für unerwartete Situationen vertraut!
  • Schwimmen ohne Aufsicht unterlassen, sonst droht Lebensgefahr
  • Bei Muskelkrampf im Wasser möglichst schnell aus dem Wasser herauskommen! Bei Wadenkrampf in der Rückenlage mit den Armen rudern, bei Fingerkrampf Hände schütteln und Wasser treten. Im Notfall Hilfe herbeirufen!
  • Bei unbekannten Gewässern vorher erfahrene Leute (Ortsansässige) um Rat fragen. Mit dem Strom an Land schwimmen. Schlingpflanzen in Rückenlage abstreifen und flach überschwimmen.
  • Vorsicht bei Unkenntnis über Ebbe und Flut, entsprechende Warnungen beachten. Unbedingt die Badezeiten einhalten. Nicht zu weit rausschwimmen.
  • Das Ufer immer im Auge behalten. Ruhe bewahren, nicht in Panik geraten!
  • Beim Eislaufen im Winter nicht beaufsichtigte und verbotene Stellen nicht betreten. Beim Einbrechen flach auf das Eis legen und wegkriechen. Ständig im Wasser bewegen und um Hilfe rufen. Wenn mehrere Retter nahen, sollen diese eine Menschenkette bilden.
  • Achtung bei Bootsunfällen. Bootsfahrten sind nur für Schwimmer geeignet. Wetter und Wellen beachten. Beim Kentern vom Boot wegschwimmen, sonst Sog-Gefahr. Signale geben und um Hilfe rufen.
  • Tauchen nur unter Aufsicht üben, und nie zu oft hintereinander.
  • Bei Ermüdung und Übelkeit beim schwimmen auf dem schnellsten Weg aus dem Wasser heraus. Gegebenenfalls um Hilfe rufen.

Einfache Fremdrettung
Einem in die Gefahr der Ertrinkens geratenen Menschen zu helfen ist Pflicht!

  • Sofern es möglich ist, wird die Rettung von Land aus durchgeführt. Der Retter reicht, schiebt oder wirft dem Verunglückten Hilfsmittel wie Bretter, Stangen, Leitern, Gartentische oder -bänke aus Holz, Türen, Leinen, Teile von Holzzäunen, Äste oder auch Strauchwerk zu. Besser wären ein Rettungsball oder Rettungsring mit Leine. 
  • Erwachsene ansprechen, bzw. laut um Hilfe rufen, da eine Rettung alleine zu gefährlich ist
  • Niemals alleine zu einem Ertrinkenden schwimmen und unbedingt Körperkontakt vermeiden.
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